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        <name>Polymet - Reine Metalle.</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-13T10:50:02+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Spannungsreihe der Metalle</title>
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                                            Unedle Metalle, wie z. B. Zink, verdrängen edlere Metalle, z. B. Kupfer, aus ihren Verbindungen. Sortiert man alle Metalle nach diesem Bestreben, erhält man die Spannungsreihe der Metalle, auch: Elektrochemische Spannungsreihe. 
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                <![CDATA[
                 Unedle Metalle, wie z. B. Zink, verdrängen Ionen edlerer Metalle, z. B. Kupfer, aus ihren Verbindungen. Sortiert man alle Metalle nach diesem Bestreben, erhält man die Spannungsreihe der Metalle, auch: Elektrochemische Spannungsreihe. 
 
  Quantitativ : (Nur) die quantitative Auflistung von Redox-Paaren nach ihrem Standardelektrodenpotential ermöglicht, die Spannungen, die Batterien und Akkumulatoren maximal liefern, zu berechnen. Allerdings ist der experimentelle Aufwand hierfür erheblich; im schulischen Rahmen werden daher i.d.R. nur   einzelne&amp;nbsp;Redoxpotentiale   bestimmt und alle anderen Werte der Literatur entnommen. 
 
 
  Experiment: Elektrochemische Spannungsreihe (qualitativ)  Auch die experimentelle Bestimmung einer &quot;nur&quot; qualitativen Spannungsreihe der Metalle ist aufgrund der Vielzahl an notwendigen Einzelexperimenten sehr arbeitsintensiv, kann aber schulisch in einem vertretbaren Zeitfenster gut arbeitsteilig erfolgen: Gemäß unseres Vorschlags (s.u.) erhalten 6 Schülergruppen von insgesamt 6 verschiedenen Metallen anteilig nur 3 Metalle. Jede Gruppe erhält so individuelle Ergebnisse aus 3 kleineren Experimenten, die sich durch Abgleich mit den Ergebnissen der anderen Arbeitsgruppen zu einer alle 6 Metalle umfassenden qualitativen Spannungsreihe ergänzen. 
 
  
     
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                            <updated>2026-04-07T15:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Magnetokalorischer Effekt</title>
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                                            Der magnetokalorische Effekt bezeichnet das Phänomen einer Temperaturerhöhung in einem magnetisierbaren Material, wenn es einem stärkeren Magnetfeld ausgesetzt wird.
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                 Der magnetokalorische Effekt bezeichnet das Phänomen einer Temperaturerhöhung in einem magnetisierbaren Material, wenn es einem stärkeren Magnetfeld ausgesetzt wird. Der Effekt ist umkehrbar, äußert sich dann als sinkende Temperatur als Folge eines abnehmenden Magnetfelds. 
 Im Prinzip zeigen alle   ferromagnetischen   Materialien diesen Effekt. An   Gadolinium   lässt sich dieses Phänomen bereits bei Raumtemperatur beobachten, da Gadolinium eine bemerkenswert niedrige  Curie-Temperatur  von lediglich 19 °C hat. 
 Technische Anwendungen in der Zukunft könnten diesen Effekt nutzen, um konventionelle Kühlsysteme auf der Basis von klimaschädlichen  Kältemitteln  durch deren magnetokalorische Alternative zu ersetzen, z. B. eine Fußbodenheizung (magnetische Wärmepumpe) oder magnetische Kühlschränke. 
 
  Experiment:  Gadolinium   hat eine Curie-Temperatur von lediglich ca. 19 °C, d.h. in etwa bei Raumtemperatur. Durch Anlegen eines Permanentmagneten erwärmt sich das Gadolinium um ca. 3 Kelvin, nach Entfernen des Magneten kühlt es sich wieder auf die Umgebungstemperatur ab, siehe Videolink. 
 
     
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                            <updated>2025-01-26T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zugversuch zur Bestimmung der wichtigsten Werkstoff-Kennwerte Streckgrenze, Z...</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Der Zugversuch gilt als wichtigstes Prüfverfahren in der zerstörenden Werkstoffprüfung zur Bestimmung der Festigkeitskennwerte eines Werkstoffes
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                <![CDATA[
                 Der Zugversuch ist das wesentliche Prüfverfahren in der zerstörenden Werkstoffprüfung. 
   Eine genormte Probe mit bekanntem Querschnitt   wird mit steigender Zugkraft bis zum Bruch belastet. Aus dem aufgezeichneten Kraft-Verlängerungs-Diagramm kann rechnerisch das Verhältnis von Spannung zu Dehnung abgeleitet und als Spannungs-Dehnungs-Diagramm dargestellt werden. 
 Über die Auswertung des Zugversuches ergeben sich die wesentlichen Werkstoff-Kennwerte einer Probe: 
 
 Zugfestigkeit  R m   
 Streckgrenze  R e   
 Bruchdehnung  A  
 Elastizitätsmodul  E  
 Streckgrenzenverhältnis  V  
 
 Die   Rundprobe mit Gewindeköpfen (Zugprobe Form B, Bild)   ist für die Durchführung von Zugversuchen wegen der einfachen und sicheren Einspannweise sehr gebräuchlich. Das metrische ISO-Gewinde ermöglicht ein preiswertes Spannzeug in Form eines Gewindeprobenhalters.   Polymet liefert ab Lager eine umfassende Materialpalette von Zugproben&amp;nbsp;Form B für Zugversuche an metallischen Werkstoffen nach DIN 50125 u. DIN EN ISO 6892-1 (Prüfung von Gewindeproben). 
 
  Experiment # 1: Bestimmung des Werkstoffes einer unbekannten Probe mittels Zugversuch  Über die Bestimmung der wesentlichen Werkstoff-Kennwerte einer Probe kann i.d.R. durch Abgleich mit dem Tabellenbuch auf den Werkstoff einer unbekannten Probe geschlossen werden. 
  Experiment # 2: Bezeichnung unlegierter Baustähle nach dem Verwendungszweck  Die unterschiedlichen Bezeichnungssysteme der Stähle (Werkstoffnummer, Verwendungszweck, oder nach der chemischen Zusammensetzung) sind für den Einsteiger oft verwirrend. Da in der Praxis die Werkstoffauswahl i.d.R. nach dessen Eigenschaften erfolgt, bietet es sich an, den für den Konstrukteur wichtigsten Festigkeitskennwert, d.h. die  Streckgrenze  zu untersuchen und seine Entsprechung in der Werkstoff-Bezeichnung zu thematisieren. Hierzu bieten sich vergleichende Zugversuche mit den unlegierten Baustählen   S235JR   und   S355JR  , deren Bezeichnung mit der im Zugversuch ermittelten Streckgrenze gut in Deckung gebracht werden kann. 
  Experiment # 3: Abhängigkeit der Zugfestigkeit und Streckgrenze vom Kohlenstoffgehalt  Bei vergleichenden Zugversuchen unlegierter Stähle bis 0,8% C-Gehalt (&quot;untereutektoid&quot;) ergibt sich, dass die Festigkeit proportional zum Kohlenstoffgehalt steigt, z.B. mit den drei Zugproben aus   Reineisen  ,   C45   und   C80  . 
  Experiment # 4: Steigerung der Festigkeit durch Wärmebehandlung   C45   mit 0,45 % Kohlenstoffgehalt ist ein typischer Vergütungsstahl, d.h. die Festigkeit hängt von den unterschiedlichen Wärmebehandlungszuständen ab: normalgeglühter (+N) C45 besitzt eine Streckgrenze/Zugfestigkeit von 305/580 N/mm², durch Vergütung (+QT) lassen sich diese Werte deutlich steigern auf 430/800 N/mm². 
  Experiment # 5: Thematisierung der Ersatzstreckgrenze bzw. 0,2-%-Dehngrenze  Die 0,2-%-Dehngrenze   R  p0,2   bezeichnet die mechanische Spannung, bei der die auf die Anfangslänge der Probe bezogene bleibende Dehnung (d.h. plastische Dehnung, daher der Index p) 0,2 % beträgt. Die   Zugprobe aus C45   zeigt im Spannungs-Dehnungs-Diagramm einen kontinuierlichen Fließbeginn, typisch für einen Werkstoff ohne ausgprägte Streckgrenze. In diesem Fall und bei vergleichbaren Werkstoffen wird statt der Streckgrenze in der Regel die 0,2-%-Dehngrenze angegeben, da sie immer eindeutig aus dem Spannungs-Dehnungs-Diagramm ermittelt werden kann. 
  Experiment # 6: Elastizitätsmodul   Der Werkstoffkennwert Elastizitätsmodul, kurz: E-Modul, ergibt sich aus dem Verhältnis von Spannung zu Dehnung bei der elastischen Verformung eines festen Körpers. Je höher der E-Modul, desto größer die Widerstandsfähigkeit gegen elastische Verformung. Im vergleichenden Zugversuch können für verschiedene Werkstoffgruppen charakteristische Elastizitätsmodule bestimmt und thematisiert werden: Stahl 210 kN/mm², Aluminiumlegierungen 70 kN/mm² 
 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2024-02-27T15:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Experimentelle Bestimmung der Abkühlungskurve am Beispiel von Zinn</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Ein Zustandsschaubild veranschaulicht die temperaturabhängigen Umwandlungsvorgänge eines Stoffes. In der Werkstofftechnik ergibt sich das Zustandsschaubild aus den Abkühlungskurven von reinen Metallen bzw. Legierungen
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                <![CDATA[
                 Ein Zustandsschaubild (= Zustands- oder Phasendiagramm) veranschaulicht die temperaturabhängigen Umwandlungsvorgänge eines Stoffes. Das Zustandsschaubild ergibt sich aus den Abkühlungskurven (Zeit-Temperatur-Diagramm) der reinen Metalle bzw. Legierungen. 
 
  Experiment # 1:  Am Beispiel&amp;nbsp;  Zinn   lassen sich die Vorgänge bei der Abkühlung eines Metalls vergleichsweise einfach untersuchen. Aus den Messwerten ergibt sich das Zeit-Temperatur-Diagramm von Zinn, an dem sich der Energiefluss bei der Kristallisation, Phasenumwandlung, Schmelztemperatur, im Erstarrungsintervall die Erstarrungslinie mit Haltepunkt usw. veranschaulichen lässt, siehe   Arbeitsblatt  . 
 
     
 
  Experiment # 2:  Vorgänge bei der Kristallisation eines Metalls, z. B.   Zinn  : ca. 100 g Zinn erschmelzen, Thermofühler eintauchen und auf ca. 400 °C weiter erwärmen. Brenner aus, bei 380 °C Thermofühler entfernen und Erstarrung des Zinns beobachten. Wenn eine 5-10 mm dicke Schicht erstarrt ist, Tiegel mit der Tiegelzange greifen und die Restschmelze in einen zweiten Tiegel stürzen. Nach ca. zwei Minuten beide Tiegel unter Wasser abkühlen und die Gussstruktur des erstarrten Zinns aus Tiegel 1 untersuchen. 
  Experiment # 3:  Variante mit   Bismut   
 
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                            <updated>2024-02-25T14:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Elektrolytische Kupferraffination</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Kupferraffination bezeichnet ein technisches Verfahren zur Reinigung von Kupfer, hier ein Vorschlag für ein entsprechendes Experiment in unserer Elektrolysezelle.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Kupferraffination  bezeichnet ein technisches Verfahren zur Gewinnung und Reinigung von Kupfer. 
 Kupfer-Erz wird in mehreren Schritten zu unreinem „Garkupfer“ reduziert, welches einen Reinheitsgrad von etwa 98,5 % besitzt. Diese Reinheit reicht jedoch insbesondere für die Elektroindustrie nicht aus, so dass eine weitere Aufbereitung - die elektrolytische Kupferraffination - erforderlich wird. 
 
  Experiment # 1 - Elektrolytische Kupferraffination:  Die  Elektrolysezelle  wird mit ca. 150 mL angesäuerter Kupfersulfatlösung befüllt, als &quot;Garkupfer&quot;   Bronze   oder die   Kupfer-Chrom-Zirkonium-Elektrode   als Anode geschaltet, als Kathoden können entweder   Reinkupfer-Elektroden   oder unserere   Edelstahl-Elektroden   verwendet werden. Die Elektrolyse wird bei einer Gleichspannung von 0,3 Volt durchgeführt. Das reine Kupfer scheidet sich an der Kathode ab, während alle unedleren Metallionen wie z. B. Zinn in Lösung bleiben, unterhalb der Anode sammeln sich die unlöslichen   Edelmetalle   als sog. Anodenschlamm. 
 
 Im industriellen Prozess hat der Anodenschlamm wg. der darin enthaltenen Edelmetalle einen hohen wirtschaftlichen Wert, i.d.R. reicht der Wert des Schlamms aus, um die Kosten für die großen Strommengen zu decken, die für den Betrieb des elektrolytischen Raffinationsprozesses erforderlich sind. 
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                            <updated>2024-01-29T15:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Curie-Temperatur</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Die materialspezifische Curie-Temperatur bezeichnet die Temperatur, bei deren Erreichen ferromagnetische Eigenschaften eines Materials vollständig verschwunden sind.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die materialspezifische  Curie-Temperatur  T  C   bezeichnet die Temperatur, bei deren Überschreitung die   ferromagnetischen   Eigenschaften eines Materials verloren gehen. 
 Die Curie-Temperaturen der drei wichtigsten ferromagnetischen Elemente Eisen, Cobalt und Nickel betragen: Fe - 770 °C, Ni - 358 °C, Co - 1.130 °C. 
 
  Experiment # 1:  Gadolinium   hat eine Curie-Temperatur von lediglich ca. 19 °C, d.h. unterhalb dieser Temperatur ist Gadolinium ebenso ferromagnetisch wie die Elemente Eisen, Cobalt und Nickel, dieses lässt sich mit einem einfachen Experiment eindrucksvoll veranschaulichen, siehe Videolink. 
 
     
 
  Experiment # 2:  Die Elemente  Cobalt und Nickel  besitzen mit 8,9 g/cm³ die gleiche Dichte und lassen sich ebenso kaum über ihre gemeinsamen ferromagnetischen Eigenschaften oder den ähnlichen Schmelzpunkt unterscheiden. Die Curie-Temperatur unterscheidet sich dagegen deutlich (Ni - 358 °C, Co - 1.130 °C), damit lassen sich fragliche   Proben   durch Erwärmung auf ca. 400 °C leicht identifizieren: Bleibt die Probe magnetisch, handelt es sich um Cobalt. 
 
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                            <updated>2024-01-15T14:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Flüssigmetalle &amp; Eutektikum</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Die eutektische Legierung der Metalle Gallium, lndium und Zinn ist bereits bei Raumtemperatur flüssig und damit eine ungiftige Alternative zu Quecksilber. 
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Reine Metalle  schmelzen bzw. erstarren bei einer bestimmten Temperatur, der Schmelztemperatur bzw. dem  Schmelzpunkt.  
 Im Gegensatz hierzu schmilzt bzw. erstarrt eine  Legierung  i.d.R. in einem Temperaturintervall, dem  Schmelzbereich . Die untere Temperatur ist die  Solidustemperatur,  unterhalb dieser Temperatur liegt die Legierung vollständig in fester Phase vor. Die obere Temperatur ist die  Liquidustemperatur , oberhalb dieser Temperatur liegt die Legierung vollständig in flüssiger Phase vor. 
 Bei Legierungen aus Komponenten mit begrenzter Löslichkeit bzw. Unlöslichkeit im festen Zustand zeigt sich der Sonderfall der  eutektischen Legierung (Eutektikum).  Nur diese (von allen denkbaren L.) hat wie die reinen Metalle einen  Schmelzpunkt , der zudem niedriger als der niedrigste Schmelzpunkt der Einzelkomponenten ist. Alle anderen (nicht eutektischen) Legierungen weisen dagegen einen Schmelzbereich auf, dessen Liquidustemperatur stets höher ist als der Schmelzpunkt der eutektischen Legierung. 
   Niedrigschmelzende Legierungen   bestehen aus Metallen, die bereits elementar einen eher tiefen Schmelzpunkt haben. Einige eutektische&amp;nbsp; Legierungen schmelzen bereits bei Raumtemperatur: 
 
  Experiment # 1 - Gallium-Indium-Zinn-Eutektikum als Quecksilber-Ersatz: 
 Das  Flüssigmetall Ga-In-Sn  ist eine silbrig glänzende, bereits bei Raumtemperatur flüssige, eutektische Legierung der Metalle Gallium (ca. 68%), lndium und Zinn (&quot;Gallium-Indium-Zinn-Eutektikum, EGaInSn&quot;). Mit einem Schmelzpunkt von lediglich 11 °C liegt diese Legierung deutlich unter dem von Fieldschen Metall oder Roses Metall. 
 
 
     
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            </content>

                            <updated>2023-11-24T15:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Dichteanomalie</title>
            <id>https://polymet.de/blog/dichteanomalie</id>
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                <![CDATA[
                
                                            Ein Stoff zeigt eine Dichteanomalie, wenn sich seine Dichte bei Abkühlung verringert, der Stoff sich also ausdehnt.
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            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Bei den meisten Stoffen nimmt die Dichte bei Erwärmung ab. Ein Stoff zeigt eine Dichteanomalie, wenn sich seine Dichte bei Temperaturabnahme verringert, der Stoff sich also bei Abkühlung ausdehnt (negative Wärmeausdehnung). 
 Wasser ist der bekannteste Stoff, bei dem eine solche Anomalie auftritt (&quot;Anomalie des Wassers&quot;): Das Eis schwimmt auf dem flüssigen Wasser. 
 Dichteanomalien treten ebenso bei den chemischen Elementen   Antimon  ,   Bismut  ,   Gallium  ,   Germanium  ,   Lithium   und   Silicium   auf, ebenfalls bei Legierungen wie   Woodsches Metall  . 
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                            <updated>2023-10-27T15:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Leitfähigkeitsmessung über die Stromstärke</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Die elektrische Leitfähigkeit von Wasser steigt proportional zur Salzkonzentration, durch diesen einfachen Zusammenhang kann über die Leitfähigkeit auf den Salzgehalt geschlossen werden.
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            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die elektrische Leitfähigkeit von Wasser steigt mit zunehmender Salzkonzentration proportional, d. h. pro mg gelöstem Salz nimmt die Leitfähigkeit um etwa 2 µS/cm zu. Durch diesen einfachen Zusammenhang kann über die Leitfähigkeit auf den Salzgehalt in einer Wasserprobe geschlossen werden. 
 
 Destilliertes Wasser leitet den elektrischen Strom sehr schwach, die Leitfähigkeit liegt nach Reinheitsgrad und duch Aufnahme von CO 2  zwischen 0,05 (Theorie) bis ca. 10 µS/cm (Praxis). 
 Mit der Salzsättigung im Wasser d. h. bei einem Salzgehalt ? von 317,25 g/L wird auch die maximale Leitfähigkeit erreicht. 
 Gemäß Trinkwasserverordnung soll die elektrische Leitfähigkeit von Trinkwasser unter 2.790 µS/cm (bei 25 °C) liegen, das entspricht einem Salzgehalt von etwa 1,4 g/L. 
 
  Experiment: Indirekte Leitfähigkeitsmessung über die Stromstärke  Die elektrische Leitfähigkeit einer wässrigen Lösung lässt sich indirekt über die Messung der Stromstärke bestimmen. Das Multimeter wird hierzu als Amperemeter genutzt und in Reihe geschaltet (Bild). Je höher die gemessene Stromstärke, desto höher die elektrische Leitfähigkeit der Lösung. Die Messung muss mit Wechselstrom erfolgen, da andernfalls eine Elektrolyse stattfindet, siehe   Arbeitsblatt  . 
     
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                            <updated>2023-05-22T15:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Überspannung bei der elektrolytischen Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff</title>
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                                            Für die elektrolytische Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff ist die sog. Überspannung verschiedener Metalle bedeutsam. Hier ein Vorschlag für ein entsprechendes Experiment mit unseren Metalldrähten.
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                <![CDATA[
                 Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, dass in der Theorie kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis besteht, in der Praxis schon: 
 Für die elektrolytische Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff ist die sog.  Überspannung  verschiedener Metalle bedeutsam. 
 Unter Überspannung versteht man in der Elektrochemie die Differenz zwischen dem theoretischen Redoxpotential&amp;nbsp; (Tab. 2)  und dem Potential, bei der die Redox-Reaktion tatsächlich stattfindet. Diese Überspannung ist materialabhängig  (Tab. 1)  und damit z.B. bei der Wahl von Elektrodenmaterialien für die effektive Elektrolyse von Wasser wesentlich, hier ein  Vorschlag der Universität Rostock   [1]  für zwei entsprechende Experimente mit unseren   Draht-Elektroden  . 
 
  Experiment # 1 - Überspannung bei der elektrolytischen Gewinnung von Wasserstoff:   Draht-Elektroden (0,5 mm aus Eisen, Kupfer, Nickel, Messing, Silber und Platin)  tauchen in eine mit Kalilauge befüllte Petrischale, die Drähte werden mit dem Minuspol einer Spannungsquelle verbunden, eine Graphiteelektrode als Pluspol geschaltet und die Spannung schrittweise gesteigert. Die Wasserstoff-Entwicklung beginnt am Platin, dann Silber. Bei etwas höherer Spannung folgen Eisen und Nickel. Die höchste Spannung ist für die Wasserstoffentwicklung ist an Kupfer und Messing erforderlich. Hierbei zeigt sich, dass für die elektrolytische Gewinnung von Wasserstoff (von den untersuchten Materialien) Platin und Silber am geeignetsten sind. 
  Experiment # 2 - Überspannung bei der anodischen Abscheidung von Sauerstoff:  Nach Umpolung der Spannungsquelle und schrittweiser Erhöhung der Spannung beginnt die Sauerstoff-Entwicklung am Nickel- und Eisendraht, damit ergeben sich Nickel und Eisen als geeignetste Materialien für die elektrolytische Gewinnung von Sauerstoff. 
 
 &amp;nbsp; 
  (1) Überspannungen&amp;nbsp;von Wasserstoff und Sauerstoff an verschiedenen Elektrodenmaterialien bei 25 °C  
 
 
  &amp;nbsp; Elektrodenmaterial &amp;nbsp;  &amp;nbsp; Wasserstoff &amp;nbsp;  &amp;nbsp; Sauerstoff &amp;nbsp;  
 
  Platin  (platiniert) 
 −0,07 V 
 +0,77 V 
 
 
  Palladium  
 −0,07 V 
 +0,93 V 
 
 
  Gold  
 −0,09 V 
 +1,02 V 
 
 
  Eisen  
 −0,15 V 
 +0,75 V 
 
 
  Platin  (glatt) 
 −0,16 V 
 +0,95 V 
 
 
  Silber  
 −0,22 V 
 +0,91 V 
 
 
  Nickel  
 −0,28 V 
 +0,56 V 
 
 
  Graphit  
 −0,62 V 
 +0,95 V 
 
 
  Blei  
 −0,71 V 
 +0,81 V 
 
 
  Zink  
 −0,77 V 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  (2) Redoxpotentiale  bei 25&amp;nbsp;°C; 101,3&amp;nbsp;kPa; pH = 0; Ionenaktivitäten 1 mol/l) 
 
 
  Element  &amp;nbsp; oxidiert &amp;nbsp;  +&amp;nbsp; z &amp;nbsp;e −  ⇌  &amp;nbsp; reduziert &amp;nbsp;  Redox- potential  
 
 
 
  Gold  (Au) 
 Au +  
 +&amp;nbsp;&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Au 
 +1,69&amp;nbsp;V 
 
 
  Platin  (Pt) 
 Pt 2+  
 +&amp;nbsp;2&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Pt 
 +1,20&amp;nbsp;V 
 
 
  Palladium  (Pd) 
 Pd 2+  
 +&amp;nbsp;2&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Pd 
 +0,85&amp;nbsp;V 
 
 
  Silber  (Ag) 
 Ag +  
 +&amp;nbsp;&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Ag 
 +0,80&amp;nbsp;V 
 
 
  Kupfer  (Cu) 
 Cu +  
 +&amp;nbsp;&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Cu 
 +0,52&amp;nbsp;V 
 
 
  Wasserstoff (H)  
  2&amp;nbsp;H +   
 +&amp;nbsp; 2&amp;nbsp;e −   ⇌ 
  H 2   
  0&amp;nbsp;V  
 
 
  Eisen  (Fe) 
 Fe 3+  
 +&amp;nbsp;3&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Fe 
 −0,04&amp;nbsp;V 
 
 
  Blei  (Pb) 
 Pb 2+  
 +&amp;nbsp;2&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Pb 
 −0,13&amp;nbsp;V 
 
 
  Zinn  (Sn) 
 Sn 2+  
 +&amp;nbsp;2&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Sn 
 −0,14&amp;nbsp;V 
 
 
  Molybdän  (Mo) 
 Mo 3+  
 +&amp;nbsp;3&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Mo 
 −0,20&amp;nbsp;V 
 
 
  Nickel  (Ni) 
 Ni 2+  
 +&amp;nbsp;2&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Ni 
 −0,23&amp;nbsp;V 
 
 
  Indium  (In) 
 In 3+  
 +&amp;nbsp;3&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 In 
 −0,34&amp;nbsp;V 
 
 
  Eisen  (Fe) 
 Fe 2+  
 +&amp;nbsp;2&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Fe 
 −0,44&amp;nbsp;V 
 
 
  Zink  (Zn) 
 Zn 2+  
 +&amp;nbsp;2&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Zn 
 −0,76&amp;nbsp;V 
 
 
  Zirconium  (Zr) 
 Zr 4+  
 +&amp;nbsp;4&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Zr 
 −1,45&amp;nbsp;V 
 
 
  Aluminium  (Al) 
 Al 3+  
 +&amp;nbsp;3&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Al 
 −1,66&amp;nbsp;V 
 
 
  Titan  (Ti) 
 Ti 2+  
 +&amp;nbsp;2&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Ti 
 −1,77&amp;nbsp;V 
 
 
  Magnesium  (Mg) 
 Mg 2+  
 +&amp;nbsp;2&amp;nbsp;e −  ⇌ 
 Mg 
 −2,362&amp;nbsp;V 
 
 
  
 
                ]]>
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                            <updated>2023-03-20T15:00:00+01:00</updated>
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