Unedle Metalle, wie z. B. Zink, verdrängen Ionen edlerer Metalle, z. B. Kupfer, aus ihren Verbindungen. Sortiert man alle Metalle nach diesem Bestreben, erhält man die Spannungsreihe der Metalle, auch: Elektrochemische Spannungsreihe.
- Quantitativ: (Nur) die quantitative Auflistung von Redox-Paaren nach ihrem Standardelektrodenpotential ermöglicht, die Spannungen, die Batterien und Akkumulatoren maximal liefern, zu berechnen. Allerdings ist der experimentelle Aufwand hierfür erheblich; im schulischen Rahmen werden daher i.d.R. nur einzelne Redoxpotentiale bestimmt und alle anderen Werte der Literatur entnommen.
- Experiment: Elektrochemische Spannungsreihe (qualitativ)
Auch die experimentelle Bestimmung einer "nur" qualitativen Spannungsreihe der Metalle ist aufgrund der Vielzahl an notwendigen Einzelexperimenten sehr arbeitsintensiv, kann aber schulisch in einem vertretbaren Zeitfenster gut arbeitsteilig erfolgen:
Gemäß unseres Vorschlags (s.u.) erhalten 6 Schülergruppen von insgesamt 6 verschiedenen Metallen anteilig nur 3 Metalle. Jede Gruppe erhält so individuelle Ergebnisse aus 3 kleineren Experimenten, die sich durch Abgleich mit den Ergebnissen der anderen Arbeitsgruppen zu einer alle 6 Metalle umfassenden qualitativen Spannungsreihe ergänzen.
